Weiterhin auf der Ringermatte erfolgreich
Martin Franke tritt auch gerne bei den ganz
kleinen auf.
Martin Franke klettert die FILA- Kampfrichterleiter weiter hinauf
Luckenwalde. Der mehrmalige Medaillengewinner bei deutschen Nachwuchsmeisterschaften im klassischen Stil Martin Franke ging nach der Beendigung seiner Ringerkariere beim Bundesligisten LSC nicht von der Matte runter. Er wechselte die Sportbekleidung und ist seither Kampfrichter.
Im Sommer dieses Jahres fanden während der Kadetten- Europameisterschaft im Ringen in Warschau auch ein Lehrgang und die entsprechenden Prüfungen zur Verbesserung der Kategorie für internationale Kampfrichter statt.
Der Deutsche Ringerbund entsendete zu dieser Maßnahme der FILA auch den Luckenwalder Kampfrichter Martin Franke.
Nach einem zweitägigen, in englischer und französischer Sprache durchgeführten Lehrgang, wurden die theoretischen Kenntnisse der Teilnehmer überprüft. Anschließend mussten sich die Kandidaten während der Europameistersschaft der Kadetten an sechs Tagen in der Praxis prüfen lassen.
Der Weltverband FILA hat nunmehr am 10.12.2011 auf seiner Homepage die neuen Einstufungen bekannt gegeben.
Nun steht es endgültig fest, Martin Franke ist mit seinen gezeigten Leistungen in die internationale Kategorie II aufgestiegen.
Der 27- jährige, frisch diplomierte Verwaltungswirt ist bereits seit dem Jahre 2000 Kampfrichter. Er erlangte 2005 die Bundes- und 2009 die internationale Lizenz.
Bisher stehen für ihn insgesamt 227 Einsätze im In- und Ausland zu Buche. Highlights waren dabei zwei Europameisterschaften, ein Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele der Jugend in Singapur im Jahre 2010 und Endrundenkämpfe der 1.Ringer- Bundesliga.
Am 23.12.2011 wird er im Viertelfinale der Play- Off- Kämpfe zwischen dem KSV Aalen und Mainz zum Einsatz kommen.
Die Ringergemeinde aus Luckenwalde wünscht dem erfolgreichen Kampfrichter weiterhin viel Erfolg.